Mensch-Maschine-Schnittstelle

Die intuitive Bedienung der Mensch-Maschine-Schnittstelle sowie die gegenseitige Übergabe der Fahraufgabe spielen eine entscheidende Rolle für den Markterfolg automatisierter Fahrzeuge. Fraunhofer-Institute erforschen und testen bereits seit Jahren das Zusammenspiel zwischen Mensch und Fahrzeug und können nun zur Untersuchung der neuen Anwendungsfälle des automatisierten Fahrens auf aufgebaute Kompetenzen und Laborausstattungen zurückgreifen.

Projektbeispiel: Automatisierte Gesichtsanalyse und Emotionserkennung

© Foto Fraunhofer IIS

Im Bereich Automotive kann unsere SHORE™ Technologie wichtige Zusatzinformationen liefern und gleichzeitig das Unfallrisiko minimieren. So erkennt SHORE™ zuverlässig und in Echtzeit, ob ein Sekundenschlaf des Fahrers vorliegt, dieser gestresst oder wütend wirkt oder abgelenkt ist.

Die Software kann je nach Kundenwunsch auf verschiedene Plattformen und Betriebssysteme implementiert werden und beansprucht für Gesten- und Mimikerkennung äußerst wenig Rechenleistung.

Projektbeispiel: Innovative 3D-Displays zur Unterstützung der Fahrzeugnutzung beim semi-automatisierten Fahren

Die Abteilung Produktionskontrolle des Fraunhofer IPM entwickelt maßgeschneiderte Messtechniken und Systeme für die Industrie. Langjährige Erfahrungen mit optischen Technologien im Fertigungsumfeld bilden die Basis für Hightech-Lösungen in anspruchsvollen Umgebungen.

Durch Kombination des Verfahrens der Integralphotographie mit digitaler Belichtungstechnologie entwickelte Fraunhofer IPM ein statisches, autostereoskopisches Poster mit bis dato ungeschlagener Auflösung und Farbbrillanz. Diese Arbeiten wurden durch den Einsatz modernster OLED-Displays in Richtung autostereoskopische 3D-Videodarstellung vorangetrieben.

In einem Konsortium mit verschiedenen Automotive-Zulieferern ist die Prüfung der Integration in Fahrzeugmodelle der übernächsten Generation geplant. Das System soll Entscheidungsmöglichkeiten des Fahrers beim semi-automatisierten Fahren visualisieren.

Projektbeispiel: Was machen die Fahrzeuginsassen?

© Foto Fraunhofer IAO

15 Jahre Forschung und Entwicklung von Mensch-Maschine Schnittstellen und Fahrerzustandserkennung im Fahrzeug führen das Fraunhofer IAO heute zur Erforschung der Anforderungen aller Fahrzeuginsassen. Car Clinics und Personas überführen wir zusammen mit den Kollegen vom Fraunhofer IOSB, mit Bosch, Visteon, Nordsys und Volkswagen Konzernforschung in Sensorik und Algorithmik zur Erkennung des sozio-technischen Systems im Fahrzeuginnenraum. Posen-, Gesten- und Interaktionserkennung werden für eine intuitive Insassen-Fahrzeug Schnittstelle genutzt die beim automatisierten Fahrbetrieb in den Mittelpunkt des Interesses rückt.

Projektbeispiel: Vernetzte und automatisierte Verkehrsmittel

Eine vernetzte Zukunft führt zu einem neuen sozialen Gefüge im Verkehr. Fraunhofer FOKUS und Fraunhofer IAO erforschen zusammen mit einem europäischen Konsortium die Fahrer-Fahrer Schnittstelle für einen europäischen Verkehr mit hoher Penetrationsrate vernetzter Fahrzeuge. Die entwickelten Technologien und Anwendungsszenarien ermöglichen ein intelligentes, vernetztes und automatisiertes TEAM Verhalten aller Verkehrsteilnehmer.  

Projektbeispiel: Mensch-Maschine Schnittstelle für teil- und hochautomatisierte Fahrzeuge

Übergaben der Fahrverantwortung sind die größte Herausforderung im teilautomatisierten Fahrbetrieb. Verschiedene Studien finden Übergabezeiten von bis zu 10 Sekunden als notwendige Voraussetzung. Zusammen mit Valeo Schalter und Sensoren GmbH entwickelt das Fraunhofer IAO ein Bedienkonzept, welches schnelle und einfache Übergaben ermöglicht und dabei fahrfremde Aktivitäten mit vollem Funktionsumfang sicher, komfortabel und intuitiv bedienbar macht.